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Erleben Sie Meer
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Führerscheine
Wir sind dein kompetenter Ansprechpartner für praktische und theoretische Ausbildungen vom eigenen Skipperschein bis hin zum Top-Segler!
 

Unser Fokus liegt in der praktischen Vermittlung der Kenntnisse rund ums Segeln. Die Praxis gekoppelt mit dem intuitiven Verstehen der komplexen Zusammenhänge von See, Schiff, Mannschaft, Wind und Wetter stehen bei unseren Ausbildungen im Vordergrund. Mit “Safety-first” als Basis vertiefen wir das theoretische Wissen und lassen es mit dem praktischen Teil verschmelzen. Unter Berücksichtigung deiner Persönlichkeit als Skipper ergibt sich für dich in der Schulung deiner intuitiven Fähigkeiten der optimale Erfahrungs- und Lernwert der Elemente.

Wir bieten dir Know-How beginnend vom  A-Schein bis zum B-Schein, dem internationalen Fahrbereich (FB) von 1 bis 4. Mit unserem professionellen Partner, dem Seefahrtsverband Süd und seinen Segelschulen, pflegen wir eine intensive Kooperation mit einer der erfahrensten Ausbildungsstätten am Markt. Unser für dich angestrebtes Ausbildungsziel besteht darin, durch deine erworbenen Kenntnisse im optimalen Fall Wind und Wetter um eine Schiffslänge voraus zu sein, um agieren zu können, anstelle reagieren zu müssen!

 
Folgende internationale Zertifikate für die Führung von Yachten können erworben werden:
 
A-Schein - Binnengewässer:

Hierfür sind keine Grundkenntnisse erforderlich. Alles was du brauchst, wird dir ganz nach dem Motto „Segeln macht einfach jedem Spaß“ spielerisch beigebracht. Mindestalter 10 Jahre, in Begleitung einer erwachsenen Person 7 Jahre.

Anmerkung:
In Österreich ist gesetzlich kein Segelschein vorgeschrieben. Dennoch ist ein A-Schein empfehlenswert, da er einerseits zum Chartern von Segelbooten und andererseits als Befähigungsnachweis bei Unfällen dienlich ist. Außerdem stellt der A-Schein samt der vermittelten Inhalte die Grundlage für die weiteren Segelscheine dar, welche gesetzlich verpflichtend sind.
 
B-Schein - Internationales Zertifikat FB 1:
3 Seemeilen (sm), Watt- oder Tagesfahrt
 
B-Schein - Internationales Zertifikat FB 2:
20sm, Küstenfahrt
Segler, welche selbständig als Schiffsführer (Skipper) eine Segel- oder Motoryacht im Bereich von bis zu 20sm vor der Küste in internationalen Gewässern (Meeren) steuern als auch diese chartern möchten, benötigen dieses Zertifikat.
 
B-Schein - Internationales Zertifikat FB 3:
200sm, Küstenfahrt
Segler, welche selbständig als Schiffsführer (Skipper) eine Segel- oder Motoryacht im Bereich von bis zu 200sm vor der Küste in internationalen Gewässern (Meeren) steuern als auch diese chartern möchten, benötigen dieses Zertifikat.
 
B-Schein - Internationales Zertifikat FB 4:
Weltweite Fahrt (no limits)
Segler, welche selbständig als Schiffsführer (Skipper) eine Segel- oder Motoryacht in jeglichen internationalen Gewässern steuern als auch chartern möchten, benötigen dieses Zertifikat. Sprich: Segler, welche sich völlig frei über alle Ozeane der Erde bewegen möchten.
 
Schiffsführerpatent 10 Meter – Seen und Flüsse:
Berechtigung zur selbständigen Führung von Kleinfahrzeugen mit einer Länge bis zu 10m auf Binnengewässern, ausgenommen Wasserstraßen.

 

Allgemeines zu Kursinhalten, Theorie- und Praxisprüfungen:
 

Theoriekurse FB 2, FB 3

Diese Theoriekurse vermittelt dir jenes Wissen, welches erforderlich ist, um die theoretische Prüfung zu bestehen. Zudem wirst du darauf vorbereitet, eine Segel- und Motorjacht mit Crew selbständig zu führen. Um diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern, wird dir sowohl das theoretische als auch das praktische Wissen vermittelt. Die dazu benötigten Unterlagen wie Kursdreieck, Zirkel, Übungsseekarten und Lernbehelfe werden von der Segelschule zur Verfügung gestellt.

Für den FB 3 ist ein Upgrade-Kurs notwendig, eine weitere Prüfung auf See ist nicht nötig, jedoch sehr wohl die entsprechenden Praxisnachweise.

Unsere Empfehlung: Wer das FB 3 Upgrade machen möchte, kann als Wiederholung des FB 2 Stoffes die laufenden FB 2 Kurse besuchen!


Theoretische Prüfung

Die theoretische Prüfung ist in 2 Abschnitte unterteilt. Der Abschnitt "Prüfungsfragen" enthält theoretische Fragen zum Thema. Der Abschnitt "Kartenarbeit" enthält eine Navigationsübung.

Prüfungsfragen: Die Unterscheidung von Motor- und Segelboot erfolgt lediglich bei den Basisfragen, da in der Theorie nur wenige Unterschiede bestehen. Die Fragen zu den Wissensgebieten der einzelnen Fahrbereiche sind von Motor- und Segeljachten jeweils gleich. Ab FB 2 sind die Fragen aufbauend. So baut z.B. die Theorieprüfung FB 3 auf die Theorieprüfung FB 2 auf.
Kartenarbeit: Die Kartenarbeiten sind für alle 4 Fahrbereiche verpflichtend. Wie bei den Fragen sind die Kartenarbeiten für Motor- und Segeljachten gleich. Die Kartenarbeiten sind ab FB 2 aufbauend. So baut die Kartenarbeit FB 3 auf die Kartenarbeit FB 2 auf.
 

Praktische Prüfung & Praxisprüfungswochen

Die praktische Prüfung muss - ausgenommen für FB 1 - auf See stattfinden. Praktische Prüfungen für den FB 1 können auch auf Binnengewässern in Österreich stattfinden. Wird die praktische Prüfung auf einer Segelyacht durchgeführt, so gilt die Prüfung sowohl für Motor- als auch für Segelyachten. Findet die Prüfung auf einer Motoryacht statt, so gilt die Prüfung lediglich für Motoryachten. Es muss für jeden Fahrbereich eine praktische Prüfung abgelegt werden → Ausnahme: Ist der Kandidat zum Zeitpunkt der theoretischen Prüfung bereits Inhaber eines österreichischen Befähigungsausweises für den FB 2, so entfällt die praktische Prüfung für den FB 3. Die Praxisprüfungen erfolgen im Rahmen einer sogenannten Praxisprüfungswoche.

Die Praxisprüfungswochen bieten dir eine praktische Ausbildung mit oder ohne Prüfung. Nichtprüflinge haben die Möglichkeit, einen Praxisprüfungstörn als optimales Training (auch Skippertraining) für ihre Segelpraxis mitzumachen - ganz ohne Prüfungsstress. Unser Törn beginnt jeweils am Samstag und dauert eine Woche. Die Ausbildung erfolgt je nach Wetterlage und Können der Crew mit allen Segeln und Motormanövern, wobei mindestens 3 Nachtfahrten inkludiert sind. Die Praxisprüfungstörns für FB 2 und FB 3 finden in Kroatien ab Marina Trogir oder Marina Kastela Split statt.
 

Beginne möglichst früh deine Unterlagen zu vervollständigen! Fehlende Seemeilen sollten rechtzeitig absolviert werden. Hierzu bietet StellaDiMare Meilentörns sowie spezielle Praxisprüfungstörns mit erhöhter Meilenanzahl.

Weitere Informationen erhältst du auf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Der Grundaufbau der Prüfungen sowie weiterführende Informationen sind auf der Homepage des Seefahrtsverband Süd zu finden: http://www.sfv-sued.at/

 

Voraussetzungen für Theorieprüfung und Praxisprüfungswoche:
 
Theorieprüfung

Der Kandidat muss der Segelschule spätestens einen Monat vor Prüfungstermin folgende Daten übermitteln:

  • Name, Vorname
  • Geburtstag, Geburtsort
  • Wohnadresse
  • Staatsbürgerschaft

Die Anmeldung zur Prüfung wird von der Segelschule vorgenommen. Für die Theorieprüfung ist kein Praxisnachweis erforderlich. Wer einen A-Schein besitzt, erspart sich die Fragen des Basisstoffes (bei der Anmeldung zur Theorieprüfung die Nummer des A-Führerscheines angeben). Achtung: Nach positiver Absolvierung der theoretischen Prüfung steht für das Bestehen der praktischen Prüfung ein Zeitfenster von 2 Jahren zur Verfügung. Wer diese Frist nicht einhält, muss die Theorieprüfung wiederholen.

Anmerkung: Die Prüfungs- bzw. Ausstellungsgebühr von derzeit €188,50 an den Seefahrtsverband Süd ist vom Kandidaten zu überweisen (gilt für Motor und Segel).

 
Praxisprüfungswochen
Um bei einem Praxisprüfungstörn dabei sein zu können ist eine positiv abgelegte Theorieprüfung notwendig.
 
Prüflinge für den praktischen Teil sollten der Segelschule außerdem folgende Unterlagen spätestens einen Monat vor der Praxisprüfungswoche zur Verfügung stellen:
  • Formular „Ansuchen um Zulassung zur Praxisprüfung" (ausgefüllt!)
  • Seemeilenbestätigungen
  • Kopie der Logbuchblätter
  • 2 Passfotos
  • IC-Antrag  („International Certificate“)
  • Kopie von KFZ-Führerschein oder Reisepass
  • 16h Erste-Hilfe-Kurs
  • Rot/Grün Farbtest (Hausarzt)

Hinweis: Die Formulare können am PC ausgefüllt und ausgedruckt werden. Beim IC-Antrag ist im oberen Bereich ein ca. 8x3cm großes Rechteck für die Unterschrift dargestellt (siehe Beispiel „Musterdatenblatt“). Bitte dieses Rechteck mit einer großen Unterschrift vollständig ausfüllen, damit diese dann auf dem Führerschein im Scheckkartenformat leserlich dargestellt ist.

Tipp: Beginne möglichst früh deine Unterlagen zu vervollständigen! Fehlende Seemeilen sollten rechtzeitig absolviert werden. Hierzu bietet StellaDiMare Meilentörns sowie spezielle Praxisprüfungstörns mit erhöhter Meilenanzahl.

Weitere Informationen erhältst du auf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Voraussetzungen zum Erwerb eines Führerscheins für Segel- und Motorboot:
 

I) Persönliche Voraussetzungen
   Zum Zeitpunkt der Prüfung (Praxisprüfung) muss jeder Kandidat folgendes nachgewiesen haben:

    • Vollendung des 16. Lebensjahres für FB 1 bzw. des 18. Lebensjahres für alle anderen Fahrbereiche. Kandidaten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedürfen zur Ablegung der Prüfung der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
    • Geistige und körperliche Eignung zur Führung einer Yacht.
    • Seemännische Praxis und Seefahrtserfahrung zur Führung einer Yacht, gestaffelt nach Fahrbereichen.

II) Notwendige seemännische Praxis und Seefahrtserfahrung

FB 1: 50sm insbesondere als Wachführer
FB 2: 500sm und 18 Bordtage insbesondere als Wachführer
FB 3: 1000sm und 30 Bordtage insbesondere als Wachführer - davon mind. 250sm als Schiffsführer
FB 4: 3500sm und 70 Bordtage insbesondere als Wachführer - davon mind. 1000sm als Schiffsführer

Der Erfahrungsnachweis ist unter Berücksichtigung des Fahrbereiches, der Bootsart (Segel- oder Motoryacht) und deren unterschiedlicher Bedienung und Führung bei Tag und Nacht mittels Logbuch (Kladde) nachzuweisen, inklusive Unterschrift des Schiffsführers. Der Praxis- und Erfahrungsnachweis gilt ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

 

Folgende internationale Funklizenzen können erworben werden:
 

GMDSS Seefunk Short Range Certificate (SRC)
Verpflichtend für jeden Skipper einer Yacht am Meer welche mit einem UKW-Gerät ausgestattet ist. Das englische SRC berechtigt zur Teilnahme am UKW-Seefunkdienst, zum digitalen Selektivrufsystem und zum weltweiten Seenotfunkdienst (GMDSS) in internationalen Gewässern. Aus Sicherheitsgründen ein MUSS für jeden verantwortungsbewussten Skipper!

GMDSS Seefunk Long Range Certificate (LRC
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Bekannt auch als das „große" Seefunkzeugnis (Allgemeines Betriebszeugnis II mit GMDSS - ABZ II). Umfasst alles, was das Skipper-Funker-Herz begehrt. Es berechtigt zur Bedienung vom GMDSS-UKW und GW/KW Sprechfunkgeräten mit und ohne digitalen Anruf DSC sowie INMARSAT C Satellitenkommunikationsanlagen an Bord von Yachten.

 

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